Der Beruf des Tischlers

Der Beruf des Tischlers, je nach Bundesland auch Schreiner genannt, ist ein sehr alter, angesehener Handwerksberuf, welcher sich auf die Bearbeitung sowie Behandlung von Holz bezieht. Hierzu zählt der Bau von Möbeln, Bauelementen sowie Einzelanfertigungen, nach den Vorstellungen des Auftraggebers.

Ausbildung des Tischlers

Die Ausbildung zum Tischler, welche dual (Ausbildungsbetrieb und Berufsschule) durchgeführt wird, dauert in der Regel 3 Jahre, und endet mit der erfolgreich absolvierten Gesellenbrüfung. Mit dem Abschluss als Geselle, bietet sich eine Vielzahl an Fortbildungs-, oder Aufstiegsmöglichkeiten an.

Berufliche Fortbildung

Als Tischlergeselle besteht nun die Möglichkeit, sich in einer zweijahrigen Fachschule zum staatlich geprüften Holztechniker, oder dem staatlich geprüften Techniker, der Fachrichtung Raumgestalltung und Innenausbau fortzubilden, sowie den Meisterbrief zu erwerben. Der Meisterbrief ist erforderlich, um einen eigenen Betrieb führen zu dürfen, da das Gewerbe des Tischlers laut Handwerksordnung, zu den zulassungspflichtigen Handwerken zählt. Vorussetzungen, um die Meisterschule besuchen zu dürfen, wie zum Beispiel eine mehrjährige Tätigkeit als Geselle, sind nicht mehr erforderlich. Die Fortbildung zum Tischlermeister ist in vier Teile gegliedert, und dauert je nach Schule oder Bildungszentrum, ca. ein bis zwei Jahre. Die Weiterbildung zum Tischlermeister umfasst einen betriebswirtschaftlichen Teil, einen Ausbilderschein, sowie die zwei fachlichen Teile (Theorie und Praxis). Jeder Teil endet mit einer eigenen Prüfung, deren Ergebnis mit in die Gesamtnote einfliesst. Es besteht die Möglichkeit, den Meisterbrief in Teilzeit (Abendschule), oder in Vollzeit zu erwerben. Die Kosten hierfür betragen ca. 8000 bis 10000 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie in den gängigen Suchmaschinen im Internet, oder bei der zuständigen Handwerkskammer.